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„Inklusion durch Selbsterfahrung“ – so hieß das Motto der 7. Klasse am Schulprojekttag der Werkrealschule Denzlingen

Im Rahmen des Schulprojekttages der Werkrealschule Denzlingen wurden die Schüler der Klasse 7a unter dem Motto „Inklusion durch Selbsterfahrung“ auf praktische und anschauliche Weise mit dem Thema „Menschen mit Behinderung“ vertraut gemacht. Die Schülerinnen und Schüler lernen über die verschiedenen Formen von Behinderungen und machen konkrete Erfahrungen, was es bedeutet, in einem Rollstuhl zu sitzen, blind oder gehörlos zu sein. Nach theoretischem Austausch und Informationen machten sich die Schüler in kleinen Gruppen auf den Weg in den REWE in der Alemannenstraße, wo sie teilweise in Rollstühlen, aber auch mit Augenbinden, Einkäufe erledigen sollten. Schnell merkte man, welche Anstrengung so ein Handicap mit sich zieht und suchte nach Unterstützung beim Mitschüler. Die Kinder hatten sehr viel Spaß und großen Respekt vor diesen Aufgaben. Ziel dieses Projektes war es den Schülerinnen und Schülern den Wechsel der Perspektive und den Abbau von Berührungsängsten zu vermitteln. Außerdem wollte man gegenseitiges Verständnis und Akzeptanz schaffen und die Sensibilisierung für Umgang mit Menschen mit speziellen Bedürfnissen. Ein besonderer Dank gilt Bruno Stratz, Esther Weber, Holger Kranz, welche dieses Projekt auf den Weg gebracht haben und der Lehrerin der 7. Klasse Frau Schmitt-Druba, die den Kindern trotz eines engen Zeitplans, diese Erfahrung ermöglichte.