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Gemeinde Denzlingen
Hauptstraße 110
D-79211 Denzlingen
Fon+49 (7666) 611-0
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Öffnungszeiten
Montag-Freitag: 08.00-12.00 Uhr
Donnerstag:15.00-18.00 Uhr
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Wohin mit dem Denzlinger Brunnen- und Kriegerdenkmal?

Einladung zur Informationsveranstaltung mit Diskussion
am Sonntag, 10. April 22, 17 Uhr, im Rocca-Saal (Hauptstr. 134) mit Sachverständigen. Auf dem Podium sind: Dr. Folkhard Cremer (Landesdenkmalamt Freiburg/Reg.-Präs.), Dieter Ohmberger (Denzlingen), Dr. Jutta Weber (Hachberg-Bibliothek Emmendingen), Dr. Dieter Wörner (Emmendingen); Gesprächsleitung Prof. Dr. Dieter Geuenich (Denzlingen).

Zurzeit wird der Schulhof der Grundschule an der Hauptstraße erweitert. Den Baumaßnahmen muss die alte Friedhofsmauer weichen und damit auch die Grabstätte des polnischen Kriegsgefangenen Kazimierz Dworak, der 1943 in Denzlingen erschossen worden ist. Während dessen Grab und auch das Grabmal des Denzlinger Pfarrers Ludwig Rudolf Stern (1882-1899) inzwischen einen ansprechenden neuen Platz auf dem Gemeindefriedhof gefunden haben, ist die Zukunft des Brunnendenkmals ungewiss.

Inzwischen ist das Brunnendenkmal sorgfältig abgebaut worden; die Steine sind im Bauhof der Gemeinde zwischengelagert. Ob sie jemals wieder zu einem Brunnen zusammengefügt werden, ist ebenso ungewiss wie der Ort, an dem das Monument möglicherweise einen neuen Platz im Ort finden wird.

Dabei handelt sich um ein geschichtsträchtiges Denkmal, das 1913 von der Gemeinde zur Erinnerung an die Fertigstellung der kommunalen Wasserversorgung errichtet worden ist. Mit dem Reichsadler, dem Konterfei des Großherzogs von Baden und drei Gedenktafeln mit den Namen der Denzlinger Kriegsteilnehmer am „ruhmreichen Feldzug 1870-1871 gegen Frankreich“ erhielt der Brunnen den Charakter eines „Kriegerdenkmals“. Dies war wohl der Grund, warum das Denkmal 1965 beseitigt wurde. Der Brunnensockel sowie der Adler, das Portrait des Großherzogs und die Gedenktafeln sind aber bis heute erhalten geblieben und könnten wieder im ursprünglichen Zustand von 1913 zusammengefügt werden. Dagegen spricht jedoch Einiges.

Noch hat der Gemeinderat nicht entschieden, ob, in welcher Gestaltung und wo das Denkmal wieder aufgebaut werden soll und was mit den über hundert Jahre alten Resten des Denkmals (Adler, Tafeln usw.) geschehen soll.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind deshalb eingeladen, am Sonntag, 10. April 22, 17 Uhr, im Rocca-Saal (Hauptstr. 134) mit Sachverständigen über die Zukunft des Denkmals zu diskutieren. Auf dem Podium sind: Dr. Folkhard Cremer (Landesdenkmalamt Freiburg/Reg.-Präs.), Dieter Ohmberger (Denzlingen), Dr. Jutta Weber (Hachberg-Bibliothek Emmendingen), Dr. Dieter Wörner (Emmendingen); Gesprächsleitung Prof. Dr. Dieter Geuenich (Denzlingen).

Bereits eine halbe Stunde zuvor besteht auf dem Denzlinger Friedhof die Gelegenheit, die dorthin verlegten Grabstätten des Kazimierz Dworak und des Pfarrers Stern zu besichtigen. Treffpunkt: 16.30 Uhr an der Friedhofshalle.


Kriegerdenkmal Denzlingen