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Von den Denzlinger Störchen 2016

Die Jungstörche vom Kirchendach sind flügge

Die beiden Jungstörche, die die Namen Anita und Heinz tragen, haben am Donnerstag, dem 21. Juli, ihren Jungfernflug aus dem Horst auf dem Kirchendach der S t. Georg Kirche unternommen. Man konnte beobachten wie die Jungstörche sich auf dieses Ereignis vorbereiteten in dem sie seit Tagen ihre Flügel hoch und niederbewegten um die Muskeln ihrer Flügel zu trainieren und zu stärken. Am Donnerstag letzte Woche sind sie zusammen mit ihren Eltern auf den Feldern oberhalb der Waldkircher Straße gesichtet worden, wo sie auf Futtersuche waren.

Leider sind keine Storchenkinder auf dem sogenannten Storchenturm, dem Wahrzeichen Denzlingens aufgewachsen. Die beiden Altvögel Karli und Rosi haben trotz massier Gegenwehr an die angreifenden Raubvögel ihre Jungen nicht retten können so das 3 Küken aus dem Horst geraubt wurden.

Auf dem Hochspannungsmast an der B3 auf Gemarkung Denzlingen ist ein jnger Storch flügge geworden  der auch nach abschalten der Leitungen durch Martin Kury, dem Beauftragten  des Vereins Weißstorch Breisgau e. V. beringt wurde.

In den letzten Jahren konnte immer wieder beobachtet werden, dass sich viele Störche Ende Juli bis Mitte August  zwischen Denzlingen und Heuweiler  versammelten, um den Flug ins Winterquartier nach Afrika gemeinsam anzusteuern. Bis zu 80 Tiere konnte man zählen, die  auf günstiges Wetter und gute Thermik warteten und sich für den Flug vorbereiteten.
Wenn die beiden Störche Anita und Heinz sich zusammen mit vielen Jungstörchen, die den Instinkt für den Winteraufenthalt im Süden vererbt wurde, sich verabschiedet haben, wird der Monitor am Karl Höfflin Gemeindehaus ebenso wie an der Museumsscheune beim Heimethues abgeschaltet. Manfred Wössner, der sich seit vielen Jahren um die Störche kümmert und auch die Pressemitteilungen schreibt. bedankt sich ganz herzlich bei den Spendern, die es ermöglichten, die Übertragungsanlage bei der St. Georg  Kirche zum Karl Höfflin Gemeindehaus auf den neuesten Stand  der Technik auszubauen. Viele Bürgerinnen und Bürger, Eltern mit Kindern, Schüler und Kindergarten Kinder waren täglich am Monitor zu sehen und haben begeistert  die Entwicklung der jungen Störche beobachtet.

Auch an der Museumsscheune wird die Übertragungsanlage modernisiert wofür dankend und gerne Spenden über ein Konto des  Heimat und Geschichtsverein angenommen werden. Wössners Dank  gilt besonders  seinem Freund und Mithelfer Hans Peter Rieder, der die Technik für die Übertragungsanlagen geplant, die Ausführung und Montage  leitend mit durchgeführt ,und die Bildergalerie erstellt hat. Die Denzlinger Storchenfreunde hoffen nun natürlich, dass im  kommenden Jahr 2017 auf beiden Horsten wieder gebrütet wird, viele junge Störche aufwachsen zum Erhalt dieser wunderbaren Vögel

Manfred Wössner /25.07.2016
 


Die Storchenkinder auf dem Kirchendach  der St. Georgskirche haben die Namen Anita und Heinz erhalten

Foto: H.P. Rieder 07.06.2016 (Ev. Kirche)
Die beiden Jungstörche im Horst auf dem Dach der evangelischen St. Georg Kirche wachsen prächtig heran, haben die Regenwetter Tage überlebt, und werden von den Storcheneltern Gaby und Peter sehr gut versorgt. Den jungen Störchlein wurden nun die Namen Anita und Heinz gegeben.  Auf Vorschlag von Norbert Mühlan, der auch ein großer Förderer der Denzlinger Storchenbetreuung ist, wurden als Namensgeber die Bürgerpreisträger 2016, das Ehepaar Anita und Heinz Andris, als weitere Anerkennung für ihr soziales Engagement und Wirken, ausgewählt.
Das Geschehen im Horst kann man täglich in der Zeit von 7 bis 21 Uhr am Monitor im Schaukasten am Karl Höfflin Gemeindehaus beobachten.

Auf dem 27 Meter hohen Storchenturm, wo die Störche Rosi und Karli 4 Junge ausgebrütet haben, ist der Horst leer. Ein Küken hat bald nach dem Schlüpfen nicht überlebt. Zwei Junge sind am frühen Morgen des Feiertag (Christi Himmelfahrt) nach Kämpfen mit dunklen Raubvögel, die den Horst von allen Seiten angegriffen haben, verschwunden. Das gleiche Schicksal erlitt das letzte Störchlein eine Woche später. Die kleinen Störchlein sind vermutlich als Futter für den eigenen Nachwuchs der großen Raubvögel, nach Kämpfen mit einem Altvogel, aus dem Horst entführt worden.

Manfred Wössner, der Denzlinger Storchenbetreuer, hofft nun zusammen mit seinem Mithelfer Hans Peter Rieder und allen die täglich sich an den Monitoren für die Störche interessieren, dass Anita und Heinz sich weiterhin gut entwickeln und flügge werden.

Manfred Wössner/05.06.2016


 

 

 

 

Foto: Hans Rieder

3 von 4 geschlüpften Küken auf dem Storchenturm sind weg

3 von den Storcheneltern Rosi und Karli gezeugten Storchenkinder sind aus dem Horst verschwunden. Bei der letzten Kontrolle des Horstes am Dienstag, dem 3.Mai 2016, durch den Denzlinger Storchenbetreuer Manfred Wössner, waren noch 3 Küken im Nest und wurden von den Eltern gefüttert und unter deren Gefieder mit Wärme versorgt. Das zuletzt geschlüpfte Küken war zwar noch etwas kleiner und hatte Mühe an das herangebrachte Futter der Eltern zu kommen, es überlebte jedoch nicht. Am Donnerstag (Himmelfahrt) in den frühen Morgenstunden wurde der Horst durch fremde Jungstörche oder durch Raubvögel angegriffen . Die Angreifer umflogen immer wieder das Nest auf dem Turm und versuchten den Horst zu besetzen. Der im Nest gebliebene Storch wehrte sich mit lautem Geklapper gegen die Angreifer. Nach diesem Angriff in den Morgenstunden sind 2 Storchenkinder verloren gegangen bzw. sind nicht mehr da. Das letzte Küken wird nun von den Altvögel Karli und Rosi bestens umsorgt und wächst und  gedeiht prächtig.

In dem Horst auf dem Dach der  ev.St. Georg Kirche, den die beiden Störche Gaby und ihr neuer Mann Peter  besetzten, sind aus den 5 gelegten Eiern 2 Küken geschlüpft. Die beiden Störche betreuen abwechselnd die beiden Jungen. Während einer die Jungen im Nest unter seinem Gefieder wärmt und sie auch füttert, geht der andere auf Futtersuche. Der Denzlinger Storchenbetreuer und seine Helfer hoffen sehr, dass die 3 Denzlinger Storchenkinder nun gut aufwachsen und flügge werden.

Mit der Nestreinigung im Januar und der Neuinstallation der Übertragungsanlagen, die überwiegend von Spenden finanziert wurden, werden die Bilder vom Geschehen in den Horsten  vom Storchenturm und vom Kirchendach,  auf die Monitoren im Fenster der Museumsscheune und in den neuen Schaukasten am Karl Höfflin Gemeindehaus gesendet. Viele Arbeitsstunden wurden aufgewendet, um  unseren Bürgern, Schul- und Kindergartenkinder, das Leben der Störche in Denzlingen, auch  mit der Aufzucht der Jungen, näher zu bringen.   

Manfred Wössner/15.05.2016


 

In beiden Horsten wird gebrütet!

An den Monitoren am Fenster der Museumsscheune am Heimethues und am neuen Schaukasten am Karl Höfflin Gemeindehaus, mit dem großen Monitor, der in HD Qualität überträgt,  kann man das Geschehen in den Nestern beobachten.

Auf dem Storchenturm, wo die Störche Karli und Rosi seit Jahren den Horst besetzen, hat die Störchin ab dem 27.3. (Ostersonntag), im Abstand von jeweils 2 Tagen, 5 Eier gelegt. Die Bebrütung des Geleges erfolgte, nachdem alle 5 Eier im Nest waren, sodass in der ersten Maiwoche mit dem Schlüpfen der Küken zu rechnen ist.

Auf dem Kirchendach hat sich die Störchin Gaby, die 2012 in Scherzingen aufgewachsen ist und die im letzten Jahr den Jungvogel Elisa aufgezogen hat, einen neuen Storchenmann genommen, dessen Herkunft aufgrund seiner Kennmarke noch nicht festgestellt wurde. Die beiden Störche haben im Gegensatz zum Paar auf dem Storchenturm den gereinigten und vorbereiteten Horst weiter ausgebaut, mit Reisig den Nestrand erhöht und mit Laub, Gras und feinen Zweigen ausgepolstert bevor die 1. Eiablage am 4.April stattfand. Dem neuen Storchenmann  wurde der Name Hans gegeben. Im Nest sind ebenfalls 5 Eier wobei das Schlüpfen der Jungen, die Brutzeit beträgt bis 32 Tage, in der Woche nach dem Feiertag Himmelfahrt erfolgen wird. Ob alle gelegten Eier auch befruchtet sind und Küken schlupfen werden, bleibt abzuwarten.

Mit großer Freude beobachten Manfred Wössner, der die Störche seit über 10 Jahren betreut, und seine Mithelfer, wie täglich viele Menschen, Kinder und Erwachsene sich an den Monitoren am Geschehen in den Horsten erfreuen. Für den weiteren Ausbau der Übertragungsanlagen, insbesondere am Storchenturm, werden weiterhin Spenden über ein Konto des Heimat und Geschichtsverein dankend angenommen.


Manfred Wössner/23.04.2016
 


Die Störche sind da -Am Valentinstag den Horst besetzt

Am Sonntag, dem Valentinstag 14. Februar 2016, sind die Störche Gaby und Peter auf dem Dach der evangelischen Kirche erstmals dieses Jahr gesichtet worden. Die Störche haben ein gemachtes Nest vorgefunden, das unter der Regie von Manfred Wössner, der die Störche seit Jahren beobachtet und betreut, gesäubert und mit Reisig und Holzhexel  neu hergerichtet wurde. Auch das Nest auf dem Storchenturm wurde von Kot und Mist entrümpelt. Die Reinigungsaktion wurde wieder von Siegfried Buderer und Heinz Jund, der die Feuerwehr-Drehleiter bediente, unterstützt. Die Reinigungsarbeiten sind nötig, damit bei Regenwetter das Wasser sich nicht im Horst sammelt und staut, sondern durch den gelockerten Unterbau des Nestes absickert.


Im letzten Jahr sind auf dem Storchenturm von den Altstörchen Rosi und Karli betreut die Störche Lena, Siggi und Heinz aufgewachsen und auf dem Kirchendach von Gaby und Peter betreut, Elisa.

Manfred Wössner ist froh ist froh dass die Nester für das kommende Brutgeschäft nun gerüstet sind und hofft, dass in beiden Horsten gebrütet wird und keine Streitigkeiten und Angriffe durch andere Störche, die die Horste auch einnehmen wollen, sich wie 2014 wiederholen.   

Manfred Wössner/22.02.2016