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Von den Denzlinger Störchen 2015

Die Jungstörche sind abgeflogen

Die Denzlinger Jungstörche Jonas, Sigi und Heinz, die auf dem Storchenturm aufgewachsen sind und Elisa, die auf dem Dach der evangelischen Kirche groß wurde, sind seit Anfang August flügge und selbst auf Futtersuche unterwegs. Ebenso die beiden Jungstörche, die auf dem Strommast an der B 3 aufgewachsen sind. In dem letzten Tagen und Wochen konnte man bis zu 40 Störche beobachten, die sich für den Flug in das Winterquartier im Süden Europas oder Afrikas zwischen Denzlingen Heuweiler und Glottertal versammelten und auf den abgeernteten Felder und Wiesen nach Nahrung suchten. Ihrem Instink folgend haben die Störche die Witterung abgewartet, bis die Thermik in der Luft sie ohne Flügelschlag weit tragen würde. Die Flügelweite der ausgewachsenen Störche beträgt etwa 2 Meter, so dass sie von der Luft getragen ohne Flügelschlag sehr weit segeln können. Die Störche können bis zu 400 Kilometer täglich fliegen und unterwegs sein.

Die beiden Altvögel Karli und Rosi auf dem Storchenturm weilen immer wieder auf dem Horst des Storchenturms. Sie werden den Winter über in unserer Nähe verbringen, wo sie auch schon bei den Störchen im Elsaß, anhand der Erkennungsmarke, gesehen wurden. Die beiden Kirchendachbewohner Gaby und Peter sind abgeflogen.

Die Monitoren am Fenster der Heimethues Museumsscheune und am Fenster des Karl Höfflin Gemeindehaus sind nun abgeschaltet. Im neuen Jahr ist eine weitere Modernisierung der Übertragungsanlagen geplant, für die gerne Spenden angenommen werden.

Unerfreuliches hat sich auf dem  Feldweg zwischen Glottertalstraße und der Tankstelle in der Waldkircher Straße ereignet. Dieser Weg wird als Hundeausführweg genutzt. Die Hunde rennen Quer durch die Felder und erledigen dort ihre Notdurft. Kürzlich wurde beobachtet, wie eine Hundeführerin  zusah, wie ihr Tier die Störche verjagte, die auf einem abgeernteten Ährenfeld nach Nahrung suchten. Als sie auf ihr Fehlverhalten angesprochen wurde, weil ihr Hund nicht an der Leine war und frei jagen konnte, erwiderte sie, die Störche können ja wegfliegen damit der Hund sie nicht erreichen kann.
An diesem Weg sollte ein Gebotsschild aufgestellt werden, Hunde sind anzuleinen, zumal sie auch durch die Erdbeerfelder und sonstige Ackerkulturen rennen, deren Felder ihnen nicht gehören.     
 
   
Manfred Wössner/29.08.2015


 

Erster Ausflug eines Jungvogels

Am vergangenen Sonntag, dem 12. Juli, ist der erste junge Storch aus dem Horst auf dem Storchenturm zum Jungfern Flug abgehoben. Die jungen Störche üben schon seit längerer Zeit mit ihren Flügeln um die Muskulatur für ihre großen Flügel, die eine Spannweite von fast 2 Metern haben, zu trainieren. Auch Elisa, der Jungstorch auf dem Kirchendach, hat schon einmal den Horst verlassen und ist auf dem Kirchendach hin und her gelaufen, Die Altvögel haben zur Zeit mächtig zu tun um reichlich Futter für die Jungen heranzuschaffen, die jetzt kurz bevor sie selbst auf Futtersuche gehen müssen, großen Hunger auf Futter aus Würmern, Käfern, Mäuse, Frösche, Schlangen  und Fischlein haben, .um ihre Muskeln für die Flügel aufzubauen.

Erfreulich sind für die seit Jahren ehrenamtlichen Betreuer der  Denzlinger Störche und ihren Nachwuchs, Manfred Wössner und sein Mitarbeiter Hans Peter Rieger, dass auf beiden Horsten gebrütet wurde und die geschlüpften Kücken nun bald erwachsen sind. Nach Informationen aus der nächsten Nachbarschaft am Storchenturm, wurden in diesem Jahr nur wenige Angriffe auf den Horst  durch andere Störche auf dem 27 Meter hohen Storchenturn beobachtet, so dass die Aufzucht der Jungen gut gelungen ist. Störungen des Brutgeschäftes auf dem Kirchendach durch fremde Störche sind nicht bekannt geworden. Große Freude bereitet es den Verantwortlichen immer, wenn Familien mit Kindern, oder Kindergarten Gruppen und auch Grundschulklassen an den Monitoren sich über da Leben der Störche aus den Horsten Interessieren.

Zur  Zeit kann man wieder viele Störche beobachten, die seit Jahren sich im Gebiet zwischen Denzlingen und Heuweiler versammeln, um sich  auf ihren  Flug in den Süden bis Afrika vorzubereiten.

Manfred Wössner/14.07.2015
 
Foto: Hans Peter Rider (Das Foto zeigt den Jungstorch auf dem Dach des Gasthauses Rebstock)


In beiden Horsten sind die Jungen geschlüpft!

In den beiden Horsten auf dem  Storchenturm und dem Dach der Evangelischen Kirche sind junge Störchlein ausgebrütet worden. Auf dem 27 Meter hohen Storchenturm haben die beiden Störche Karli und Rosi, die seit einigen Jahren im Winter  nicht mehr in den sonnigen Süden ins Winterquartier reisen, sondern ab und zu da Nest  auf dem Turm besuchen, haben ab 30.3.2015  5 Eier ins Nest gelegt. Nach ca. 32 Tagen sind aus 3 befruchteten Eiern die Jungen die geschlüpft. Die Küken haben sich gut entwickelt und  machen, wie man am Monitor am Fenster der Museumsscheune sehen kann, einen gesunden Eindruck und werden  von den Elternvögel bestens versorgt. Den Jungvögeln wurden die Namen Heinz, Siggi und Lena gegeben.

Auf dem Dach der St. Georg Kirche, wo Gaby und Peter den Horst besetzen, sind aus 4 Eiern ein Küken geschlüpft Auch hier sind die Elternvögel ständig dabei, das junge Störchlein, dem der Name Elisa gegeben wurde, und das sich prächtig entwickelt, es gut zu versorgen. Auch aus dem Horst auf dem Dach der Kirche kann man das Geschehen am Fenster des Karl Höfflin  Gemeindehauses in bester Bildqualität beobachten.

Auf den Hochspannungsmasten der Überlandleitungen sind auf Gemarkung Denzlingen 2 weitere Horste durch Störche, die dort hoch oben Nester gebaut haben mit Jungen besetzt. Leider kann man noch nicht sehen wie viele Junge dort aufwachsen. Die neu erstellten Masten mit Nestern bei der Gartenbaufirma Böcherer im Gewann Brühl und beim Krotenaugarten der Baumschule Malzacher sind vermutlich zu niedrig so dass die Störche noch nicht das Angebot zur Besetzung angenommen haben.

An den Monitoren sind täglich viele Bürgerinnen und Bürger und viele Kinder zu sehen, die das Geschehen in den Horsten beobachten Um die technische Ausrüstung der Übertragungsanlagen mit Blick in die Horste der Störche und um die Bildqualitäten zu steigern, werden weitere  Kosten entstehen. Spenden für die Störche zur Beobachtung und Unterhaltung der Horste sind jederzeit willkommen. Siehe Kontos des Heimat und Geschichtsverein Denzlingen.

Manfred Wössner/25.05.2015


 

In beiden Horsten sind die Jungen geschlüpft!

Pünktlich, wie voraus berechnet, sind auf dem Storchenturm ab dem 3. Mai 3 junge  Störchlein geschlüpft und werden von den Eltern Karli und Rosi sehr gut versorgt. Sie entwickeln sich prächtig und man kann am Monitor im Fenster der Museumsscheune des Heimat -und Geschichtsverein beobachten, wie sie um das aus den Schnäbeln der Altvögel dargebrachte Futter kämpfen.

Auch auf dem Dach der St. Georg Kirche sind ab dem 10. Mai die Jungen geschlüpft. Auch hier sind die Storcheneltern Peter und Gaby emsig dabei, Futter für die hungrigen Kleinen beizuschaffen. Das Geschehen im Nest  kann man am  Monitor am Fenster des Karl Höfflin Gemeindehaus in bester Bildqualität  beobachten.

Weitere Storchennester auf Denzlinger Gemarkung sind auf den Überland-Hochspannungsmasten zu sehen. Auch in diesen Horsten wird, wie man unschwer von unten sehen kann, gebrütet. In diesem Jahr sind die Angriffe fremder Störche auf die Horste, seit gebrütet wird, noch nicht beobachtet worden. Bleibt zu hoffen, dass die Storchenpaare ihre Jungen, die etwa 60 Tage im Nest versorgt und gefüttert werden bis sie flügge sind, ohne Störung aufziehen können.

Manfred Wössner/10.05.2015

 


 

In beiden Horsten wird gebrütet

Die Monitoren am Heimethues und am Evangelischen Karl Höfflin Gemeindehaus sind  zur Beobachtung eingeschaltet.

Nachdem die Störche aus ihrem Winterquartier in Afrika bzw. aus der wärmeren Zone in Südeuropa zu uns zurückgekehrt sind, und die Nester auf dem 27 Meter hohen Storchenturm und auf dem Dach der Evangelischen St. Georg Kirche nun besetzt haben, ist die Eiablage für Aufzucht  junger Störchlein in den beiden Nestern sichtbar.
Karli, der  im Jahr 2003 in Herbolzheim geboren wurde und die Kennnummer DER A 2734 im Ring an seinem Oberschenkel trägt, sowie Rosi, deren Herkunft nicht bekannt ist, da sie nicht beringt ist, besiedeln seit Jahren den Horst auf dem Storchenturm. Die beiden  Störche auf dem Kirchendach, denen die Namen Gaby und Peter gegeben wurden, haben die Nester ebenfalls  mit Reisig für das Brutgeschäft  gut ausgebaut. Die Störchin auf dem Kirchendach trägt die Kennnummer DER AK 772 und wurde 2012 in Scherzingen geboren.

Die erste Eiablage auf dem Storchenturm erfolgte am 28. März, auf dem Kirchendach  am 4. April, sodass in den ersten beiden Maiwochen, nach jeweils 32 Bruttagen  mit dem Schlüpfen der jungen Störchlein zu rechnen ist. Weitere Horste auf den Strommasten der Überlandleitungen sind auch wieder besetzt worden und man kann von unten erkennen, dass auch dort gebrütet wird. Jedoch kann man wieder beobachten, dass weitere Storchenpaare die Denzlinger Horste besetzen wollen und immer wieder Angriffe auf die Horste fliegen. Bleibt nun zu hoffen, dass alle Angriffe von unseren Störchen abgewehrt werden können und das Brutgeschäft ohne Schaden gelingen wird und die Störche genug Futter für die Aufzucht der Jungen finden.

Bei der kürzlich stattgefundenen Jahreshauptversammlung des Vereins Weissstorch Breisgau e.V. wurden erfreuliche Daten über die Entwicklung der Störche in unserer Region bekanntgegeben. Nachdem der Weissstorch Anfang der achtziger Jahre vom Vogelschutzbund auf die rote Liste der vom Aussterben in Deutschland  bedrohten Störche aufgenommen wurde, haben sich die Bestände dank der vielen ehrenamtlichen Helfer und Betreuer wieder sehr gut erholt. In unserer Region Breisgau, zwischen Grunern, Kirchhofen und Herbolzheim, vom Rhein bis zu den Schwarzwaldbergen, mit dem Dreisam- und Elztal wurden in 90 Horsten 167 Jungstörche flügge. Laut Statistik für Baden Württemberg brüteten im Jahr 1974 gerade noch 18 Storchenpaare im Land. Der Bestand hat sich erfreulicherweise durch die Betreuung und Hilfen  nun so gut erholt, dass im Jahr 2012 wieder ca. 620 Storchenpaare brüteten und 1426 Jungstörche mit Kennnummern beringt werden konnten. Bleibt für uns Denzlinger Storchenfreunde die Hoffnung, dass unsere Störche Karli und Rosi auf dem Storchenturm, und Gaby und Peter auf dem Kirchendach, erfolgreich junge Störchlein aufziehen können.       

Manfred Wössner/26.04.2015


Die Störche können kommen!

Unter der Regie von Manfred Wössner, der die Denzlinger Störche seit Jahren betreut, wurden am vergangenen Freitag die beiden Horste auf dem Storchenturm und dem Dach der St. Georg Kirche gereinigt. Aus jedem Nest wurde der Kot und Mist entfernt und für die Störche wieder wohngerecht hergerichtet. Die Aktion wurde durch den jetzigen Bauhofleiter Heinz Jund, der die Feuerwehr Drehleiter bediente und durch Zimmermeister Siegfried Buderer  unterstützt, die die Arbeiten in den Horsten durchführten. Diese Arbeiten sind nötig, damit sich bei Regenwetter das Wasser nicht im Horst sammelt und sich staut, sondern durch den gelockerten Unterbau des Nestes absickert.

Im vergangenen Jahr sind leider keine Jungstörche aufgewachsen. Die Störchin auf dem Kirchendach war offensichtlich noch zu jung und nicht geschlechtsreif, sodass es zu keinem Brutgeschäft kam. Auf dem Storchenturm sind 4 Kücken ausgeschlüpft, die aber nach ca. 10 Tagen Opfer von Angriffen fremder Artgenossen wurden und aus dem Horst verschwunden sind. Der Betreuer Manfred Wössner ist sehr erfreut, dass die Nester für das kommende Brutgeschäft  nun in Ordnung sind und hofft, dass in beiden Horsten gebrütet wird und keine Angriffe und Streitigkeiten mit anderen Störchen, wie im Jahr 2014, die Aufzucht junger Störche gelingen wird. Die ersten  Storche wurden  am vergangenen Mittwoch beobachtet, wie sie den Horst am Storchenturm begutachteten.

Die Monitoren, an denen man das Geschehen in den Nestern beobachten kann, am Fenster des Heimatmuseums und am Karl Höfflin Gemeindehaus, werden Ende März eingeschaltet. Das Foto zeigt Heinz Jund und Siegfried Buderer bei der Nestreinigung auf dem Dach der St Georgs Kirche.
Foto : Hans Peter Rieder 


  
Manfred Wössner/01.02.2015