zurück zu Störche

Von den Denzlinger Störchen 2014

Täglich Versammlungen von Jungstörchen !

Leider wurden auf den bekannten Denzlinger Storchennester auf dem Storchenturm und dem Dach der St. Georgkirche keine Störche in diesem Jahr großgezogen. Auf dem Storchenturm waren fremde Jungstörche, oder wie mir berichtet wurde,  andere Raubvögel beteiligt, die 4 geschlüpften kleine Störchlein, die das Storchenpaar Karli und Rosie ca.10 Tage lang gut gefüttert und  behütet hatten, versucht aus den Nest zu werfen oder aber als Futter für die eigenen Jungen zu holen. Auf dem Dach der Ev. Kirche, wo Hans und Gaby neu den Horst bezogen hatten, war die Störchin offensichtlich zu jung um selbst Eiger für die eigene Aufzucht zu legen so dass in diesem Jahr kein junger Storch in Denzlingen aufgewachsen ist. Auch die neu angelegten Horste in der Gärtnerei Böcherer im Gewann Brühl  und bei der Baumschule Malzacher beim Krottenau Garten blieben dieses Jahr noch ohne Storchenbewohner. Jedoch kann man täglich beobachten, wie sich die Störche auf die Reise in die warmen     Winterquartiere nach Südeuropa oder nach Afrika  in unserer Storchenturmgemeinde versammeln. Auf den Feldern zwischen Denzlingen und Heuweiler und Gundelfingen sind wie jedes Jahr ganze Herden dieser Vögel beobachtet worden. Am Sonntag Abend sind auf dem Turm der St. Georg  Kirche über 20  Störche, die sich dort versammelt hatten, gezählt worden. . Des Weiteren auf dem Turm der St. Jakobs Kirche, auf dem Kamin der Metzgerei Frey und auch auf der Dach der Gebäude an Kohlerhof .sind ebenfalls ca. 20 Tiere gesehen worden.

Hoffen wir nun, dass  die Störche gut ihr Winterquartier erreichen und sich auch an  Denzlingen erinnern mögen, und im kommenden im Jahr, bei uns auf den 4 Horsten sich einfinden und wieder für Nachwuchs sorgen werden. Die vielen Interessierten, vor allem Kinder, werden wieder voller Staunen und Bewunderung an den Monitoren stehen und beobachten, was in den Horsten geschieht und wie die Storchenkinder heranwachsen.

Manfred Wössner/10.08.2014


        
Alle 4 geschlüpften Küken auf dem Storchenturm sind weg

Die von den Storcheneltern Rosi und Karli gezeugten Storchenkinder sind aus dem Horst verschwunden. Bei der letzten Kontrolle des Horstes am Dienstag, dem 13.Mai durch den Denzlinger Storchenbetreuer Manfred Wössner, waren alle 4 Küken im Nest und wurden von den Eltern gefüttert und unter deren Gefieder mit Wärme versorgt. Das zuletzt geschlüpfte Küken war zwar noch etwas kleiner und hatte Mühe an das herangebrachte Futter der Eltern zu kommen, jedoch waren alle 4 munter und lebendig.
Am Donnerstag in den frühen Morgenstunden wurde der Horst durch 3 halbstarke männliche Jungstörche angegriffen, während ein Altstorch auf Futtersuche war. Die Angreifer flogen immer wieder um den Turm und versuchten den Horst zu besetzen. Der im Nest gebliebene Storch wehrte sich mit lautem Geklapper gegen die Angreifer, hatte aber letztendlich keine Chance. Die Angreifer trieben ihn aus dem Nest und warfen die Küken über den Nestrand in die Tiefe. Am gleichen Tag waren es wieder die 3 Jungstörche die diesmal den Horst auf dem Dach der St. Georgskirche angriffen. Die beiden Störche Peter und Gaby die den Horst schon im Februar besetzten, ließen sich nicht vertreiben und haben bei jedem Anflug der Angreifer,  mit lautem Schnabelklappern ihr Nest verteidigt. In diesem Horst kam es dieses Jahr zu keinem Brutgeschäft, weil die Störchin, die neu sich mit dem Partner Peter zusammen gefunden hat, vermutlich noch zu jung für die Fortpflanzung ist.

Der Denzlinger Storchenbetreuer und seine Helfer sind sehr betrübt über diese Vorfälle. Mit der Nestreinigung im Januar und der Neuinstallation der Übertragungsanlagen, die überwiegend von Spenden finanziert wurden, sind vom Storchenturm und vom Kirchendach, die Bilder auf die Monitoren im Fenster der Museumsscheune und ins Fenster des Karl Höfflin Hauses gesendet worden. Viele Arbeitsstunden wurden aufgewendet, um auch unseren Bürgern, Schul- und Kindergartenkinder das Leben der Störche mit der Aufzucht der Jungen näher zu bringen.   

18.05.2014/Manfred Wössner 


Auf dem Storchenturm wird gebrütet!

Das seit Jahren auf dem Storchenturm beheimatete Storchenpaar Karli und Rosi haben das Brutgeschäft aufgenommen. Am 30. März legte die Störchin Rosi das erste Ei in das  von den Denzlinger Storchenfreunden um Manfred Wössner gut gereinigte und für die Brut  vorbereitete Nest. Am Monitor am Fenster der Museumsscheune beim Heimethues kann man nun über die neu installierte Übertragungsanlage beobachten wie die Störche die Eier bebrüten und was sonst noch im Horst auf dem 27 Meter hohen Storchenturm passiert. Die ersten Küken der Störche auf dem Turm werden nach 32 Bruttagen etwa um den 3 – 5 Mai schlüpfen. Hoffentlich gibt es in den ersten Lebenswochen der Jungen keine lang anhaltende Regentage, sodass die Altvögel ihre Jungen unter ihrem Gefieder Warm und Trocken halten können. Im letzten Jahr sind in der Regenzeit Ende Mai in jedem Horst aufgrund des über 40 Stündigen widrigen Regenwetters 3 Jungvögel verendet In dem Horst auf dem Dach der Evangelischen St. Georgkirche, der seit einigen Jahren von dem Storchenpaar Gaby und Peter besetzt war,  hat  sich bereits im Februar ein neues Paar eingenistet und alle Versuche anderer zurückkommender Störche, die das Nest auch besetzen wollten, abgewehrt.
Leider hat dieses Paar, das  keine Beringung an den Beinen hat, an der man das Alter und die Herkunft der Tiere feststellen könnte, bisher noch keine Eier gelegt. Vermutlich handelt es sich bei der Störchin um ein ein oder zweijähriges Tier, das noch nicht geschlechtsreif ist und somit noch nicht fortpflanzungsfähig ist. Die Störche werden mit 3 bis 4 Jahren Geschlechtsreif und beginnen dann selbst mit dem Brutgeschäft. Männchen und Weibchen beim Storch auseinander zu halten ist selbst für erfahrene Ornithologen nahezu unmöglich .Beide sehen nicht nur gleich aus, sondern kümmern sich  dann  auch gleichermaßen um Nestpflege,  Brutgeschäft, Aufzucht und Pflege der Jungen.

Die Übertragungsanlage vom Horst auf dem Kirchendach ins Fenster am Karl Höfflin Gemeindehaus sendet Bilder in bester  HD Qualität. Bleibt nun zu hoffen, dass in diesem Nest die Störche doch noch ein Brutgeschäft zustande bringen und uns mit ihrem dasein und  ihren Bemühungen mit der Aufzucht der Jungen erfreuen werden.

15.04.2014/Manfred Wössner


Die Monitoren für die Storchenbeobachtung sind eingeschaltet                 

Die Übertragungsanlagen vom Geschehen in den Horsten auf dem 27 Meter hohen Storchenturm und vom Dach auf der St. Georgskirche sind nun eingeschaltet. Nachdem der Winter bei uns fast kein Winter war, sind die beiden Storchenpaare Karli und Rosi auf dem Storchenturm und Peter und Gaby auf dem Kirchendach früher als sonst üblich zurückgekommen und haben die von  ihnen in den letzten Jahren bewohnten Horste wieder besetzt.

Aufgrund von Spenden vieler Storchen Freunden konnten die Übertragungsanlagen aus den Nestern  erneuert werden. Am Storchenturm wurden die über 15 Jahre alten Geräte, Monitor und Kamera, die über Funk betrieben werden, komplett erneuert. Auch die Übertragungsanlage bei der St .Georgskirche wurde komplett auf den neuesten Stand der Technik umgebaut. Hier werden  über ein Kabel die Daten der Kamera, die im Glockenstuhl über der Kirchenuhr neu montiert wurde, und die in bester HD Qualität zum Monitor ins Fenster am Karl Höfflin Gemeindehaus sendet, samt dem Monitor ausgewechselt. Manfred Wössner, der sich seit vielen Jahren um die Denzlinger Störche kümmert, freut sich dass nun die Bildqualität an den Monitoren auf den neuesten Stand der verfügbaren Technik aufgerüstet werden konnte, In diesem Zusammenhang bedankt er sich besonders bei allen Sponsoren, die aus Freude an den Störchen und ihrem Dasein in unserer Gemeinde, uns für die Technische Ausrüstung  unterstützt haben. Besondern Dank gilt dem Denzlinger Storchenfreund Hans Peter Rieder, der die neuen Übertragungsanlagen geplant und bei der Ausführung  und Montagen geholfen hat, sowie die neue Kamera für die Übertragung vom Glockenstuhl der St .Georgskirche in den Horst auf dem Kirchendach mit finanziert hat.

Bleibt nun zu hoffen, dass die beiden Storchenpaare bald Eier für den Nachwuchs legen werden und diese ohne Angriffe fremder Artgenossen ausgebrütet und die eventuellen Kücken gesund und bei trockenem Frühjahreswetter gedeihen un aufwachsen  mögen.

    

                                                                                                   Gaby und Peter auf dem Kirchendach
09.03.2014/ Manfred Wössner


Die Störche können kommen!


Unter der Regie des ehemaligen Bauhofleiters Manfred Wössner, der die Denzlinger Störche seit Jahren betreut, wurden am vergangenen Freitag die beiden Horste auf dem Storchenturm und dem Dach der St. Georg Kirche gereinigt. Aus jedem Nest wurden ca. 0,075 Kubikmeter Kot und Mist entfernt und für die Störche wieder wohngerecht hergerichtet.

Die Aktion wurde durch die Feuerwehr mit der Drehleiter und ihrem Fahrer Heinz Jund und dem Zimmermeister Siegfried Buderer unterstützt, die die Arbeiten in den Horsten durchführten. Diese Arbeiten sind nötig, damit bei Regenwetter das Wasser nicht im Horst sich sammelt, sondern durch den gelockerten Unterbau des Nestes abfließt, und die jungen Störchlein nicht in Matsch und Wasser sind. Im vergangenen Jahr sind in den Horsten jeweils ein Störchlein groß geworden und in den Süden abgeflogen. Jeweils 3 Storchenküken sind durch die 42 stündige Regenperiode Anfang Juni, die  zwar unter den Flügeln der Altvögel  Schutz hatten, verendet. Der Betreuer Manfred Wössner war sehr erfreut, dass die Nester für das kommende Brutgeschäft  nun in Ordnung sind und hofft, dass in beiden Horsten gebrütet wird und keine Angriffe und Streitigkeiten mit anderen Störchen, wie im Jahr 2012, die Aufzucht junger Störche gelingen wird. Der erste Storch, der sich in Denzlingen niederlassen will, wurde am Mittwoch, dem 8. Januar 2014 auf dem Dach der St. Georg Kirche beobachtet. Die Monitoren, an denen man das Geschehen in den Nestern beobachten kann, am Fenster des Heimatmuseums und am Karl Höfflin Gemeindehaus, werden Ende März eingeschaltet.
   
10.01.2014/Manfred Wössner