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Neues von den Denzlinger Störchen

    

Fotos: Helmut Gall


Neues von den Störchen im Jahr 2013

Jungstörche Jasmin und Jonas sind abgeflogen

Seit Anfang August konnte man immer wieder beobachten, wie sich Jungstörche auf den Feldern und Wiesen zwischen Glottertal, Heuweiler und dem Osten von Denzlingen versammelten und auf Futtersuche waren. Trotz der hohen Verluste von kleinen Störchlein infolge des nassen Wetters im Mai, wurden bis zu 20 Störche aus verschiedenen Gegenden  an manchen Tagen gezählt. Aufgrund des warmen Wetter im August und einer gute Luftthermik  sind die Störche  ins warme Winterquartier abgeflogen .  Die versammelten Störche wurden  am 21. August  letztmals gesehen. Die Altvögel auf dem Storchenturm Rosi und Karli, sowie die beiden Kirchendachbewohner Gaby und Peter  haben es vorgezogen, über den Winter ihre Horste zu bewohnen und sind nicht abgeflogen. Mehrmals täglich kann man beobachten, wie sie  ihre Nesten bewohnen und auch manchmal Nachts dort schlafen. Die Übertragungsanlage an der man das Geschehen in den Horsten beobachten konnte, am Fenster der Heimethues Scheune und am Karl Höfflin Gemeindehaus sind nun abgeschaltet An beiden Übertragungsanlagen sind umfangreiche Sanierungsarbeiten durchzuführen. Am Heimethues wird ein neuer Monitor installiert und das Fenster mit blendfreiem Glas erneuert. Täglich waren an den Monitoren Besucher, Schulen, Kindergärten, Familien mit Kindern, die sich am Geschehen im Nest mit dem bebrüten der Eier, und  versorgen und aufziehen der kleinen Störchlein erfreuten.

Spenden für die Investitionen für die  Übertragungsanlagen ( Kamera,Sender, Empfänger und Monitor) werden gerne angenommen.
Spendenkonto  Heimat- und Geschichtsverein Denzlingen
Raifeisenbank Denzlingen Sexau    Konto Nr. 523100       BLZ  680 621 05
Sparkasse Nördlcher Breisgau        Konto  Nr. 20423753   BLZ  680 501 01 .

Manfred Wössner/01.09.2013


Jasmin und Jonas sind flügge

Die beiden Jungstörche Jasmin und Jonas, die die Regenperiode Mitte Mai mit fast 40 Stunden Dauerregen überlebt haben, sind nun flügge. Der Jungstorch mit Namen Jasmin, der auf dem Dach der evangelischen St. Gorgskirche aufgewachsen ist , hat bereits am Samstag, dem 20 Juli, die ersten Flugversuche unternommen. Sein Bemühen, wieder zurück in den Horst auf dem Dach der Kirche zurückzufliegen hat er am selben Tag nicht mehr geschafft, weil ihm vermutlich die Kräfte hierfür  noch fehlten. Über Nacht hat er sich deshalb vor dem Kirchturm aufgehalten wo er von Passanten gesehen wurde,  die die  Polizei wegen eines verletzten Storches alarmierten.  Dem Jungstorch, der beim ersten Ausflug viel Kraft aufwendete, flog dann am Sonntagmorgen, nach gutem Zureden von mir, hoch  hinauf  in den Horst auf  dem Kirchendach zurück. Auf dem 27 Meter hohen Storchenturm ist der Jungstorch Jonas, der etwa eine Woche später als Jasmin ausgeschlüpft ist, nun ebenfalls flügge und unternimmt täglich Ausflüge zur Futtersuche mit den Altvögeln Karli und Rosi. .Jonas, der aus dem Gelege mit 4 ausgeschlüpften Kücken,  wie Jasmin auf dem Kirchendach, als einziger die  Regenwetterperiode überlebte, wurde von den Altvögeln, Karli und Rosie sowie Peter und Gaby  bestens bewacht und versorgt.
Bei den jungen Störchlein wurde Anfang Juni  durch Martin Kury vom Verein Weißstorch Breisgau e.-V. die Kennmarkierungsnummern an den Beinen angebracht, um ihren späteren  Lebensweg zu verfolgen  Diese Maßnahme wurde  von der Vogelwarte Radolfszell angeordnet, um die Polpulatlitation der Störche zu kontrollieren und deren Bestand zu sichern. Auf  2 Strommasten auf unserer  Gemarkung Denzlingen , auf denen die Störche selbst Horste aufgebaut haben, sind ebenfalls jeweils Jungstörche zu betreuen.Bleibt zu hoffen, dass alle im Jahr 2013 aufgewachsenen Störche wieder einmal nach ihrer Reise in das Winterquartier in Afrika unbeschadet zurück in unsere Heimatregion zurückkehren werden.
Aufgrund von Spenden, für die von Seiten der Betreuern der Störche  ganz  herzlich gedankt wird, wird die Übertragungsanlage am Storchenturm  erneuert. Das Bild in diesem Monitor kann man nur noch schemenhaft erkennen. Die Übertragungsanlage  vom Storchennest zum   Monitor am Heimethues wird für das Brutjahr 2014 erneuert.

Manfred Wössner/29.07.2013


Neues von den Denzlinger Störchen

Das nasskalte und Regenreiche Wetter hat den beiden Storchenfamilien Karli und Rosi auf dem sogenannten Storchenturm und Gaby und Peter auf dem Dach der Evangelischen St. Georgskirche sehr zugesetzt. Auf dem Storchenturm ist ein  Störchlein und auf dem Kirchendach sind 2 junge Störchlein aufgrund des kalten, nassen Wetters mit ca. 40 Stunden Dauerregen gestorben. Die Storcheneltern betreuen nun nur noch jeweils einen Jungvogel die sich von den Unbilden des Wetters nun bestens erholen. Auf dem Storchenturm wächst der junge Storch mit Namen Jonas heran und auf dem Kirchendach ist Jasmin, die eine Woche früher geschlüpft ist als Jonas, gut umsorgt heran. Die Beringung mit den Kennummern am Bein werden den beiden Jungvögel in Bälde vom Beauftragten des Vereins „Weissstorch Breigau e.V“.  in Bälde angelegt.

Manfred Wössner/04.06.2013


Von den Denzlinger  Störchen

In den beiden Horsten auf dem Dach der Evangelischen Kirche  und dem sogenannten Storchenturm sind junge Störchlein ausgebrütet worden. Im Nest auf dem Kirchendach, wo die beiden Altvögel Gaby und Peter, die erstmals in Denzlingen den Horst besetzten, und diesen gegen Angriffe fremder Störche erfolgreich verteidigten,  sind  nach ca. 32 Bruttagen 3 junge Störchlein geschlüpft wie man am Monitor am Fenster des  Karl Höfflin Gemeindehaus beobachten kann. Alle 3 Kücken  machen einen gesunden Eindruck und werden gut von den Eltern Vögel versorgt. Den 3 Jungen wurden die Namen Jasmin, Paul und Lucas gegeben. 

Auf dem 27 Meter hohen Storchenturm, der immer wieder durch fremde Störche angegriffen wird, um selbst den Horst zu besetzen, haben die beiden Störche Karli und Rosi, die seit einigen Jahren auch über die Winterzeit nicht in wärmere Gefilde nach Afrika weggeflogen sind,  den Horst auf dem Turm besetzt. Im Nest sind die beiden jungen Störchlein gut behütet und werden auch gut von den Elternvögel versorgt. Den beiden Jungvögel  wurden die Namen Paula und Jonas gegeben.

Das Geschehen in den beiden Horsten kann man an den Monitoren am Fenster des Karl Höfflin  Gemeinde Haus sowie am Fenster der Museumsscheune am Heimethues beobachten, wie sich die jungen Störchlein  entwickeln, versorgt und  aufgezogen werden 

Manfred Wössner/15.05.2013


In beiden Horsten wird gebrütet - Die Monitoren am Heimethues und am Evangelischen Karl Höfflin Gemeindehaus sind nun eingeschaltet.

Nachdem die Störche aus ihrem Winterquartier in Afrika bzw. aus der wärmeren Zone in Südeuropa zu uns in unseren kalten Frühling zurückgekehrt sind, und die Nester auf dem 27 Meter hohen Storchenturm und auf dem Dach der Evangelischen Kirche nun besetzt haben, ist die erste Eiablage für Aufzucht  junger Störchlein in den beiden Nestern sichtbar. Rosi und Karli die seit Jahren den Storchenturm besiedeln, sowie die beiden neuen Störche auf dem Kirchendach, denen die Namen Gaby und Peter gegeben wurden, haben in den letzten Tagen die Nester mit Reisig für das Brutgeschäft  gut ausgebaut. Weitere Horste auf den Strommasten der Überlandleitungen sind auch wieder besetzt geworden und man kann von unten erkennen, dass auch dort gebrütet wird. Jedoch kann man immer wieder beobachten, dass weitere Storchenpaare die Denzlinger Horste besetzen wollen und immer wieder Angriffe auf die Horste fliegen. Bleibt nun zu hoffen, dass alle Angriffe  von unseren Störchen abgewehrt werden können und das Brutgeschäft ohne Schaden gelingen wird und die Altvögel genug Futter für die Aufzucht der Jungen finden. Erfreulicher Weise hat die Firma Gartenbau und Baumschule Böcherer auf ihrem Betriebsgelände im Denzlinger Aussiedlungsgelände im Brühl 6 ein weiteres Storchennest auf einem Mast errichtet. Auch dort hoffen die Storchenfreunde , dass sich dort ein Storchenpaar einfindet und auch für Nachwuchs sorgen wird.

Durch die großzügige Spende der Firma Wohnungsbau Gisinger aus Freiburg, die derzeit beim Kohlerhof den Neubau erstellt, konnte die Fernübertragungsanlage vom Geschehen im Horst auf dem Kirchendach nun modernisiert werden. Die Kamera sendet die Bilder in sehr guter Qualität  aus dem Glockenstuhl hinter der Kirchenuhr über ein Übertragungskabel zum Monitor am Fenster des Gemeindehauses. Weitere Verbesserungen der Bildqualität vom Storchenturm zum Heimethues, wo die Übertragung vom Horst zum Monitor noch über Funk erfolgt, sind in Vorbereitung.

Bei der kürzlich stattgefundenen Jahreshauptversammlung des Vereins Weissstorch Breisgau e.V. wurden erfreuliche Daten über die Entwicklung der Störche in unserer Region bekanntgegeben. Nachdem der Weissstorch Anfang der achtziger Jahre vom Vogelschutzbund auf die rote Liste der vom Aussterben in Deutschland  bedrohten Störche aufgenommen wurde, haben sich die Bestände dank der vielen ehrenamtlichen Helfern und Betreuern wieder sehr gut erholt. In unserer Region Breisgau zwischen Staufen und Kenzingen  und vom Rhein bis zu den Schwarzwaldbergen mit dem Dreisam-l und Elztal wurden in 93 Horsten, davon 12 auf Hochspannungsmasten, 172 Jungstörche flügge. Laut Statistik für Baden Württemberg brüteten im Jahr  1974 gerade noch 18 Storchenpaare im Land. Der Bestand hat sich erfreulicherweise durch die Betreuung und Hilfen  nun so gut erholt, dass im Jahr 2012 wieder ca. 620 Storchenpaare brüteten und 1426 Jungstörche mit Kennnummern beringt werden konnten. Bleibt für uns Denzlinger Storchenfreunde die Hoffnung, dass unsere Störche Karli und Rosie auf dem Storchenturm, und die beiden neuen Störche auf dem Kirchendach, Gaby und Peter, die ohne Kennnummern an den Beinen sind und vermutlich aus Frankreich stammen, erfolgreich junge Störchlein aufziehen können.    

 Manfred Wössner /07.04.2013


Die Monitoren am Heimethues und am Evangelischen Karl Höfflin Gemeindehaus sind nun eingeschaltet.

Nachdem die Störche aus ihrem Winterquartier in Afrika bzw. aus der wärmeren Zone in Südeuropa zu uns in unseren kalten Frühling zurückgekehrt sind, und die Nester auf dem 27 Meter hohen Storchenturm und auf dem Dach der Evangelischen Kirche nun besetzt haben, warten wir auf die erste Eiablage für Aufzucht  junger Störchlein in den beiden Nestern. Erfreulicher Weise hat die Firma Gartenbau und Baumschule Böcherer auf ihren Betriebsgelände im Denzlinger Aussiedlungsgelände im Brühl 6 ein weiteres Storchennest auf einem Mast errichtet. Auch dort hoffen die Storchenfreunde, dass sich dort ein Storchenpaar einfindet und auch für Nachwuchs sorgen wird.

Durch die großzügige Spende der Firma Wohnungsbau Giesinger aus Freiburg, die derzeit beim Kohlerhof den Neubau erstellt, konnte die Fernübertragungsanlage vom Geschehen im Horst auf dem Kirchendach nun modernisiert werden. Die Kamera sendet die Bilder in sehr guter Qualität  aus dem Glockenstuhl hinter der Kirchenuhr über ein Übertragungskabel zum Monitor am Fenster des Gemeindehauses. Weitere Verbesserungen der Bildqualität vom Storchenturm zum Heimethues, wo die Übertragung vom Horst zum Monitor noch über Funk erfolgt, sind in Vorbereitung.

Bei der kürzlich stattgefundenen Jahreshauptversammlung des Vereins Weisstorch Breisgau e.V. wurden erfreuliche Daten über die Entwicklung der Störche in unserer Region bekanntgegeben. Nachdem der Weissstorch Anfang der achtziger Jahre vom Vogelschutzbund auf die rote Liste der vom Aussterben in Deutschland  bedrohten Störche aufgenommen wurde, haben sich die Bestände dank der vielen ehrenamtlichen Helfern und Betreuern wieder sehr gut erholt. In unserer Region Breisgau zwischen Staufen und Kenzingen  und vom Rhein bis zu den Schwarzwaldbergen mit dem Dreisamtal und Elztal wurden in 93 Horsten, davon 12  auf Hochspannungsmasten, 172 Jungstörche flügge. Laut Statistik für Baden Württemberg brüteten im Jahr  1974 gerade noch 18 Storchenpaare im Land. Der Bestand hat sich erfreulicherweise durch die Betreuung und Hilfen  nun so gut erholt, dass im Jahr 2012 wieder ca. 620 Storchenpaare brüteten und 1426 Jungstörche mit Kennnummern beringt werden konnten.

Bleibt für uns Denzlinger Storchenfreunde die Hoffnung, dass unsere Störche Karli und Rosie auf dem Storchenturm, und die beiden neuen Störche auf dem Kirchendach, die ohne Kennnunmmern an den Beinen sind und vermutlich aus Frankreich stammen, erfolgreich junge Störchlein aufziehen können, ohne Kämpfe mit fremden Störchen, die auch den Horst besetzen wollen.       

Manfred Wössner/26.03.2013


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