Sie sind hier:

HOME / UNSER ORTSTÖRCHE / Störche 2012

Neues von den Denzlinger Störchen

    

Fotos: Helmut Gall


Die beiden Jungstörche Sara und Simon sind flügge!

Die beiden Jungstörche die im Nest auf dem Dach der Evangelischen Kirche aufgewachsen sind, sind nun flügge und fliegen täglich zusammen mit den Altvögeln Elke und Rolfi zur Futtersuche auf die umliegenden Felder. Die Störche sind streitbare Vögel, besonders die Jungtiere kämpfen  gerne gegeneinander wie man fast täglich beobachten kann, wenn fremde Jungvögel auch auf den Horst auf der Kirche sich einnisten wollen. Dieser Tage ist ein fremder Jungvogel bei den Kämpfen am Hals schwehr verletzt worden, sodass er auf die Erde beim Kirchturm abgestürzt ist und sich nicht mehr bewegte. Manfred Wössner brachte das Tier in die Storchenzuchtstation nach Reute wo er von Martin Kury, der Leiter der Station aufgenommen wurde, der ihn wieder gesund pflegen wird und später in die Freiheit entlassen wird. Fast täglich kann man beobachten, wie immer mehr Junge Störche sich nun auf den Feldern oberhalb Denzlingen Richtung Heuweiler und Gundelfingen versammeln, um dann gemeinsam, etwa  Mitte bis Ende  August, bei günstigem Flugwetter in das Winterquartier über Spanien nach Afrika fliegen werden. In den letzten Jahren sind oberhalb Denzlingen bis zu 100 Jungstörche beobachtet worden die sich dort versammelten. Auf den Hochspannung Strommasten zwischen der Bundesbahnlinie und der Autobahn sind 12 Horste auf den Masten neu gebaut worden in denen 24 Jungstörche aufgezogen wurden. Bleibt nun zu hoffen, dass alle jungen Störche wohlbehalten die weite Reise nach Afrika überleben werden und uns nach ihrer Rückkehr  im kommenden Jahr durch ihre Anwesenheit erfreuen werden.
Spenden für neue Übertragungsanlage am  Storchenturm ?

Die Übertragungsanlage am Storchenturm, die das Geschehen aus dem Horst auf dem Turm auf einen Monitor im Fenster der Museumsscheune beim Heimethues sendet, ist veraltet und bringt nur noch schlechte Bildqualität. Auch hier müssten eine neue Kamera und ein neuer Monitor angeschafft werden, um ähnlich gute  Bilder wie bei der Ev. Kirche  von den Störchen auf dem Turm zu sehen. Die Storchenfreunde wären für Spenden dankbar, damit im nächsten Jahr wieder gute Bilder von den Störchen auf dem Turm, die auch über den Winter bei uns in Denzlingen bleiben, zu sehen wären. 

Denzlingen, 6. August 2012
Manfred Wössner
 

Spenden für den Unterhalt der Störche für Futter undtechnische Ausrüstung (Monitor und Kamera für die Beobachtung) sind jederzeit willkommen.

Konto :
Heimatverein und Geschichtsverein Denzlingen e.V.

Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau
BLZ  680 501 01, Konto Nr. 214 785 1

Raiffeisenbank Denzlingen
BLZ 680 621 05, Konto 523100

Stichwort : Denzlinger Störche

Kontaktadresse : Manfred Wössner  Tel. 900457 
 


Neue Übertragungsanlage von den Störchen auf dem  Kirchendach

Nachdem die 5 Eier auf dem Storchenturm aufgrund mehrfacher Angriffe auf das Nest beschädigt bzw. nicht ausgebrütet worden sind, richtet sich das Interesse an den Störchen nun auf das Storchenpaar Elke und Rolfi auf dem Dach der Ev. Kirche. Dort wachsen 4 Junge Störchlein, denen die Namen Sara, Sophie, Simon und Steffen gegeben wurden, auf. Nachdem vom Glockenstuhl des Kirchturms, wo die Kamera installiert ist, ein neues Übertragungskabel, das von der Fa. Elektro Fehrenbach gespendet wurde, zum Gemeindehaus verlegt wurde, ist die Bildqualität am Monitor sehr gut. Des weiteren wurde nun mit Spendengeldern zu Gunsten der Störche, ein neues Fernsehgerät (Monitor) angeschafft, auf dem man das Geschehen im Nest am Fenster des Gemeindehause beobachten kann. Nach wie vor wird immer wieder beobachtet, wie fremde Störche Angriffe gegen die beiden Horste auf dem Storchenturm wie auch auf dem Kirchendach anfliegen. Bleibt nun zu hoffen, dass die Aufzucht der 4 jungen Störchlein dem Elternpaar gelingen wird und alle 4 flügge werden.

Die Übertragungsanlage vom Storchenturm zum Fenster am Heimethues ist veraltet und bringt nur noch schlechte Bildqualität. Da die Eier von Karli und Rosie auf dem Turm nicht mehr vorhanden sind, wird der Monitor abgeschaltet. Um das Geschehen auf dem Turm im nächsten Jahr besser beobachten zu können, hoffen die Storchenfreunde auf Spenden, um die Übertragungstechnik zu erneuern. Wie bereits berichtet sind zwischen der Rheintalbahn (am Taubenbach) und der Autobahn bei Reute 12 Horste auf Hochspanungsmasten in denen gebrütet wird. Wie viele Jungstörche in den Horsten aufwachsen kann erst festgestellt werden, wenn der Hochspannungsstrom abgeschaltet wird und die Störchlein mit Kennnummern beringt werden. 


30.Mai 2012: Der kleine Storch Steffen ist tot!

Das zuletzt geschlüpfte Störchlein, dem der Name Steffen gegeben wurde, ist heute Morgen von den Eltern aus dem Nest entfernt worden. Steffen war das letzte Störchlein das geschlüpft ist und demnach auch das kleinste und schwächte der 4 Störchlein. Bei der Futtergabe durch die Elternvögel hatte es bzw. er große Mühe, gegen seine stärkeren Geschwister an das Futter zu kommen. Wie am Monitor zu beobachtet ist, werden die Jungen zur  Zeit hauptsächlich von Regenwürmern gefüttert. Die stärkeren Jungvögel  haben dem kleinen Steffen wohl wenig an der Futtergabe teilnehmen lassen sodass er vermutlich verhungert ist.

Denzlingen, 30. Mai 2012
Manfred Wössner


Drama auf dem Storchenturm ! Alle 5 gelegten Eier sind nicht mehr im Nest.

Das Wahrzeichen von Denzlingen, der  so genannte Storchenturm  scheint auch in der Storchenwelt große Anziehungskraft zu haben. Das Nest auf dem Turm  der beiden Störche Karli und Rosi ist in den letzten Wochen täglich mehrfach von fremden Störchen angegriffen worden, die den Horst auch besetzen wollten. Bei diesen Kämpfen sind wohl die Anfang April gelegten Eier, die bebrütet wurden, leider zerstört worden sodass keine Jungen Störche mehr auf dem Turm erwartet werden können. Evtl. hat die Störchin bei den Abwehrversuchen  unbeabsichtigt die Eier im Nest zertreten.

Viel besser sieht es auf dem Dach der Evangelischen Kirche aus. Wie man am Monitor im Fenster des Karl Höfflin Gemeindehaus sehen kann, haben die Störche Elke und Rolfi 4 junge Kücken im Nest. Beide Altvögel sind abwechselnd damit beschäftigt, Futter aus der Umgebung zu suchen um die Jungen zu füttern. Bleibt zu hoffen, dass die Aufzucht der Jungen Störchlein in diesem Horst gelingt und die beiden Altvögel nun nicht mehr durch Fremde Angreifer bei der Betreuung der Kleinen gestört werden.  


Denzlingern, 15. Mai 2012
Manfred Wössner
 


In allen Horsten wird gebrütet!

Denzlingen. Die Störche fühlen sich sichtlich wohl in unserer Gegend. Nachdem die Nester auf dem Storchenturm und der St. Georgskirche von den Störchen Karli und Rosi auf dem Turm, sowie Elke und Rolfi auf dem Kirchendach, mit Zweigen und sonstigen Geäst für das Brutgeschäft vorbereitet wurden, sind nun die Eier gelegt und werden bebrütet. Weitere Horste haben Störche, denen es rund um Denzlingen offensichtlich gefällt, nun auf  Strommasten der Überlandleitungen neu gebaut. 2 Horste befinden sich sogar auf einem Mast in der Nähe des Haldenhofes, weitere auf Masten am Taubenbach und in Richtung Schupfholz. Auch in diesen Horsten sitzt jeweils ein Vogel auf den Eiern wie man von unten beobachten kann. Bleibt nun zu hoffen dass den Störchen das Brutgeschäft  gelingt und sie genügend Futter für die Aufzucht der Jungen finden.

Bei der kürzlich durchgeführten Jahreshauptversammlung des Vereins SOS Weißstorch Breisgau e.V. wurden interessante Zahlen der Statistik um die Bemühungen der Storchenfreunde für die Wiederansiedlung dieser schönen Vögel bekanntgegeben. Im Land Baden Württemberg brüteten im Jahr 1952 160 Vogelpaare die 492 Jungvögel aufzogen. 1983 wurden noch 20 Vogelpaare gezählt die 19 Junge aufzogen. Durch die Bemühungen und Hilfen für die Störche insbesondere durch viele Storchenfreunde und dem   Verein SOS Weißstorch sind im Jahr 2011 511 Brutpaare gezählt worden die 1054 Jungvögel aufgezogen haben. Im Bereich Breisgau brüteten 2011 in 41 Gemeinden  60 Paare die 144 Jungvögel aufzogen. Die Jungvögel versammeln sich gerne vor ihrem Abflug in ihr Winterquartier in unserer Gegend. In den letzten Jahren wurden auf den Wiesen im Osten unserer Gemeinde bis zu 100 Störche gezählt die gemeinsam über Spanien – Gibraltar nach Afrika flogen.

Das Geschehen auf dem 27 Meter hohen Storchenturm kann man am Monitor im Fenster des Museumsscheune beobachten. Der Monitor am Karl-Höfflin- Gemeindehaus wird eingeschaltet, sobald die Eier ausgebrütet sind.


Denzlingen, 6. April 2012
Manfred Wössner
 

>> hier geht's zum Bericht in der BZ vom 16.04.2012


Kontakt:

 

SOS Weißstorch Breisgau e.V.
Vorstand: Gustav Bickel, Schlossgarten 43, 79112 Freiburg-Opfingen, Tel. 07664/4644
Kontakt in Denzlingen:
Heimat- und Geschichtsverein, Manfred Wössner, Tel. 07666/900457
E-Mail: info@sos-weissstorch-breisgau.de
Internet: www.sos-weissstorch-breisgau.de

Spendenkonto SOS-Weißstorch:
Sparkasse Freiburg Nördl. Breisgau, BLZ 680 501 01, Kto. 2147851 - Stichwort: Denzlinger Störche

>> zum Seitenanfang